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01.06.2023 – Split-Wien


Wieder packen, das letzte Mal so wirklich in diesen Ferien. Dann verlassen wir Vinko und gehen zur Hafen-Bus-Zug-Bahnhofs-Anlage. Da ist gleich alles am selben Ort, was durchaus praktisch ist. Hier geben wir unser Gepäck bei einem Luggage-Service ab, unser Zug fährt erst am Abend, ca. 17.30 Uhr, da können wir den Tag noch ein wenig nutzen und müssen uns über unser Gepäck keine Sorgen machen. Danach suchen wir den Bus, der uns zum Kašjuni Strand bringt. Ein kleines Stückchen noch zu Fuss, hinunter zum Strand. Am vorderen Teil sind die Strandbars und Restaurants, mit Liegen und Liegesofas, dahinter kommt dann der einfache Strand, Platz für den Pöbel. Hier machen wir es uns gemütlich, so gut dies an einem Kiesstrand geht. Das Wasser ist frisch und nach einem Bad im Meer muss ich duschen, sonst leidet mein Wohlbefinden. Da keine Dusche verfügbar ist und wir ja abends den Zug nehmen, verzichte ich auf ein Bad im Meer. Denise lässt es sich aber nicht nehmen und geniesst einen kurzen Schwumm. Ich beobachte einen kleinen Krebs auf seiner Wanderung über die Steine.

Anfang Nachmittag machen wir uns dann wieder auf den Weg, zurück zum Bus und dann in die Innerstadt. Wir müssen uns vor der Reise noch stärken und benötigen auch etwas Proviant für unterwegs. Und natürlich Gepäck abholen und pünktlich am Bahnhof sein. Wir suchen also wieder ein Restaurant, dass Platz hat und uns entspricht, das Terminal F kommt für uns ja nicht mehr in Frage :-). Wir finden einen solchen Ort im Corto Maltese Freestyle Food. Noch ein wenig Sightseeing, Denise besucht noch einen Weihnachtsladen, ich bleibe draussen (Grinches sind da wohl nicht willkommen…). Und dann ist auch schon fast Zeit, wir kaufen noch Proviant ein und gehen dann zum Hafen. Wir holen unser Gepäck ab und da wir doch noch etwas Zeit haben, setzen wir uns noch in die Caffe & gin bar Tina und nehmen hier noch einen Eiskaffee. So können wir auch gleich nochmals auf Toilette. Und dann so gegen 17 Uhr geht’s auf zum und in den Zug.

Unsere Reise hätte mit einem Nachtzug beginnen sollen… es kam anders, sehr ungünstige und ungemütliche Bedingungen… Jetzt steigen wir tatsächlich in einen Nachtzug, unter wunderbaren Bedingungen. Im Abteil ist Platz, es hat Betten und es gibt sogar Snacks und einen Schaumwein für uns im Abteil! Pünktlich fährt der Zug ab… Wir verlassen Split. Wir geniessen den Schaumwein, die Aussicht in die Abendstimmung, das langsam verschwindende Meer und die immer wieder neuen Landschaften… Festungen ziehen an uns vorbei, kleine Bahnhöfe, riesige Windanlagen (okay… wir ziehen an ihnen vorbei, nicht sie an uns…). Die Sonne sinkt zum Horizont, bis sie nicht mehr sichtbar ist und es eindunkelt. Wir machen die Betten und uns bettfertig. So muss ein Nachtzug-Erlebnis sein…


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