Nach einer recht angenehmen Nacht im Nachtzug, gibt es morgens ein kleines Frühstück im Zug. Wir machen uns dann auch langsam bereit und gegen halb Zehn kommen wir in Wien an. Zufrieden steigen wir aus. Da es abends von hier wieder mit dem Nachtzug weiter geht, wollen wir das Gepäck am Bahnhof deponieren. Wir suchen also die Schliessfächer und werden fündig. Da Münzen benötigt werden, wir jedoch nur Noten haben, muss ich erst wechseln gehen, was gar nicht so einfach ist… irgendwann kaufe ich etwas Süssgebäck, damit ich an das benötigte Münz komme, Denise hat in der Zwischenzeit schon beinahe eine Vermisstmeldung aufgegeben ;-). Gepäck ist nun also sicher verwahrt und wir kümmern uns um die ÖV-Tickets. Dann geht’s los, zuerst fahren wir zum Prater, fahren eine Runde auf dem Riesenrad und überblicken die Stadt Wien. Danach schlendern wir noch weiter durch den Prater.
Nach dessen Besichtigung nehmen wir die U-Bahn in Richtung alter Donau, Strandbadbegutachtung ist angesagt. Wir spazieren dem Strandbad entlang, wirklich viel sehen wir dabei nicht und nur um einmal ins Wasser zu springen ist es uns den Eintritt dann doch auch nicht wert. So spazieren wir weiter, auf der Donauinsel wieder eher Richtung Zentrum. So vergeht die Zeit und es ist schon nach 13 Uhr, wir spüren langsam den Hunger aufkommen und halten nach Restaurants Ausschau. Glücklicherweise laufen wir dann bald an eines heran (Google Maps sei Dank ;-)) und so gibt es im Rembetiko Griechisch zu Mittag, direkt an der Donau. Danach, frisch gestärkt, sind die Hundertwasser-Häuser unser Ziel. Dazu fahren wir mit U-Bahn und Bus in die Nähe und laufen dann auch wieder den Rest. Nach der Besichtigung dieser Häuser geht es direkt weiter, ab in die Innerstadt. Stephansdom. Im Parémi geniessen wir Eiskaffee und ein leckeres Zvieri, Französisch-Österreichische Patisserie. Wir hatten gerade noch Glück, kurz nachdem wir uns hingesetzt haben, wird es voll und Gäste müssen warten oder weiter… Scheint ein guter Ort zu sein :-). Gestärkt geht der Sightseeing-Marathon weiter, auf zur Spanischen Hofreitschule, Hofburg, Museumsquartier. Da gibt es noch ein veganes Eis vom Veganista. Dann weiter, durch den Burggarten mit Mozartdenkmal, vorbei am Palmenhaus, Wiener Staatsoper, vorbei am Hotel Sacher (für Schlangen haben wir keine Zeit ;-)), wir entdecken von weitem die Kuppel der Karlskirche, also gehen wir auch da noch kurz vorbei. Es findet eine Prozession statt, daher bleiben wir draussen. Das Denkmal zu Ehren der Soldaten der Sowjetunion kreuzen wir ebenfalls noch. Ich habe noch einen Plan auf dem Weg zum Bahnhof… Den Belvedere Schlossgarten und Schloss Belvedere. Wir schreiten den ganzen Schlossgarten der Länge nach ab. Vorbei am Schloss Belvedere und dann sind wir doch langsam am Ende unserer Spazierkräfte. Bis zum Bahnhof, auch wenn es nicht mehr so weit ist, nehmen wir das Tram.
Etwas erschöpft sind wir am Bahnhof, gehen noch Proviant einkaufen und besuchen dann die ÖBB-Lounge, als Nachtzug-Gäste mit Schlafwagen haben wir da Zugang. Sitzen. Oh wie schön. Und ein wenig knabbern, gratis ;-). Um etwa halb Zehn fährt der Nachtzug, wir holen rechtzeitig unser Gepäck wieder ab und sind gegen neun Uhr auf dem Perron. Der Zug steht schon da.




































































Schreibe einen Kommentar