Heute steht der Transfer nach Kotor auf dem Programm. Um zum Busbahnhof zu kommen, wollen wir ein Taxi nehmen. Beim Check-out erkunden wir uns beim Vermieter ob er uns eines rufen könne. Er schaue, wir sollen an der Strasse warten. Einige Zeit später erscheint ein Kleinwagen. Wir denken beide, dass unser heutiges Taxi wohl der schnell herbeigerufene Nachbar ist. Dieser fährt uns aber sicher zum Busbahnhof und erklärt uns wo wir hineingehen müssen. Wir bedanken uns, nehmen die Rucksäcke an uns, gehen ins Terminal, welches klein und übersichtlich ist. Wir warten und beobachten, dass der direkte Zugang zu den Bussen nur Personen gewährt wird, welche ein Ticket vorweisen können. Nach kurzen Abklärungen ist klar, es benötigt noch ein Busstationsticket, also lösen wir dies auch noch. Pünktlich erscheint unser Bus und die Fahrt geht los. Der Transfer sollte ungefähr 2h dauern, nur der Verkehr ist immens. Wir stehen immer wieder und lange, insbesondere um die Flughafenregion Tivat (ein für uns unnötiger „Umweg“, aber der Bus bedient nun mal auch den Flughafen…) im Stau und erreichen Kotor deutlich verspätet. In Kotor befindet sich unsere Unterkunft nur einige Schritte vom Busbahnhof entfernt, wir wollen ja bereits morgen weiter reisen. Wir haben eine geräumige Wohnung (Stylish apartment 22) im Dachgeschoss und sehen vom kleinen Balkon auf den Hafen, in welchem aktuell grad‘ ein Kreuzfahrschiff steht. Zügig verlassen wir die Wohnung wieder, um Kotor zu besichtigen. Was für ein hübsches Städtchen, dieses Kotor ❣️. Sehr nach meinem Geschmack. Menschen gibt es viele… Wir essen ein verspätetes Mittagessen und beschliessen den Stadtkern zu verlassen und später nochmal zu kommen. Wir erhoffen uns am Abend weniger Menschen. Den Ausblick möchten wir geniessen und dafür nicht auf die touristische Mauer. So gehen wir etwas Abseits einen (Berg-) Weg hoch. Weiter und weiter und weiter. Ich bin sehr gefordert mit dem Bergaufgehen an der prallen Sonne und trotzdem gehe ich weiter. Oben angekommen, werden wir mit einer traumhaften Aussicht belohnt. Auch eine verlassene Kirche steht auf der Ebene. Ein Wegweiser zeigt zu einem Gasthof, Flo möchte da gerne noch hoch. Es ist bereits später Nachmittag wir wollten ja nochmal in die Stadt und den ganzen Weg runter müssen wir ja auch noch. So setze ich mich durch und wir nehmen den Abstieg in Angriff. Unten angekommen kaufen wir zuerst Getränke. Wir haben sooooooooo Durst. Wir gehen retour zur Wohnung um uns zu erfrischen und einen Moment zu ruhen. Flo schreibt immer wieder mit dem Vermieter, die Unterkunft muss noch bezahlt werden und dieser will das Bargeld abholen. Die Geldübergabe soll dann spät abends klappen. Erfrischt suchen wir in der Dämmerung nochmal das Städtchen auf. Es sind etwas weniger Menschen unterwegs, aber noch immer viele. Zumindest ist es jetzt nicht mehr ganz so heiss, was die Stadtbesichtigung deutlich angenehmer macht. Wir essen im Ombra Restaurant im Innenhof und schlendern anschliessend weiter durch die Gassen. Flo will ein Eis – nicht irgend ein Eis über die Gasse sondern einen Coupe muss es sein. Also suchen wir und werden fündig im Sara. Der Herr geniesst genüsslich seinen Coupe🍨, ich begnüge mich mit einem Kaffee. Das Abendessen hat mich zu sehr gesättigt. Nun ist es an der Zeit zurück zur Wohnung zu gehen und zu schlafen. Morgen ist bereits wieder Reisetag.


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