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23. Juni 2026 | Von Korfu nach Sarandë – albanische Partymeile?! 🇦🇱🥳


Nach einer erholsamen Nacht mit sehr tiefem Schlaf erwache ich kurz vor Sonnenaufgang. Diesen lasse ich mir heute nicht entgehen und setze mich bei noch angenehmer Temperatur auf den Hotel Balkon. Unten am Fährhafen machen sich erste Fähren zur Abfahrt bereit, zeitlich so gegen 06h setzt auch der Flugverkehr wieder ein. Flo ist nun auch auf dem Balkon und gemeinsam warten wir auf die aufgehende Sonne ☀️. Etwas später wie recherchiert zeigt sich diese am Horizont. Nach dem Spektakel lege ich mich nochmals hin und schlafe tief und fest ein. Flo weckt mich um 8 Uhr damit genügend Zeit bleibt, fertig zu packen und aus zu checken. Die Rucksäcke lassen wir noch im Hotel. Unser Plan ist zunächst zum Schalter der Fährgesellschaft zu laufen, um zu Fragen, wo die Fähre nach Albanien ablegt. Nachdem sichergestellt wurde, dass wir Tickets haben, erhalten wir Auskunft. Eine Stunde vor Abfahrt sollen wir am Terminal eintreffen. Zügig setzen wir uns in ein Restaurant und bestellen Frühstück. Ich bin nicht sehr entspannt, die Zeit ist fortgeschritten, die Temperatur bereits🌡️und ich weiss, dass ich bei dieser Hitze nicht pressieren kann. So bitte ich Flo, das Frühstück gleich nach Erhalt zu bezahlen. Wir essen unsere Joghurts, holen die Rucksäcke und stapfen los Richtung Internationalem Fährhafen. Ich bin 💦. 🥵… Der Hafen ist überschaubar. Zügig sind wir durch die Passkontrolle und im angenehm kühlen Saal warten wir auf die Fähre. Ich habe Zeit um mich zu kühlen und zu trocknen. Die Wartezeit vergeht schnell und wir besteigen die Fähre. Das Einsteigen gestaltet sich als wackelige Angelegenheit, über ein Holzpalett ins Boot, unterstützende Hände nehmen wir dankbar an. Flo ergattert uns zwei Plätze am Fenster und wir haben bei der Überfahrt Blick auf die Küste von Korfu. Die Fähre ist zügig unterwegs. In Seranda ist der Anlegeplatz noch belegt und wir warten und warten. Derweil werden 🧳ab dem Stapel genommen, wohl damit das Ausladen zügiger geht. Einzelne Passagiere werden unruhig, stehen auf – ob der Anlegeplatz so schneller freigegeben wird? 🤔 Ungefähr 30min. später fahren wir dann in Seranda ein und verlassen die Fähre erneut über ein Holzpalett. Mittlerweile ist es Mittag und die Sonne brennt gnadenlos. Direkt machen wir uns auf den Weg zur Unterkunft „Joy Hotel„, welche ein Stück erhöht liegt. Erneut 💦💦💦.  Die Unterkunft gehört zu einem Restaurant, angeschrieben ist nichts. Flo erledigt den Check-in, ich tropfe vor mich hin. Im Zimmer erst mal eine erfrischende Dusche und anschliessend einen Moment ruhen. Wir beschliessen die Zimmervermieterin zu fragen ob wir die Waschmaschine auf dem Flur nutzen dürfen.  Wir gehen runter ins Restaurant und fragen. Diese Kommunikation gestaltet sich auch mit Google Translate schwierig. Es involvieren sich zwei Senioren mit Händen gestikulierend in das Gespräch. Derweil sorgt sich Flo um seinen Handy Screen, tippt doch die Vermieterin darauf mit langen, spitzen Fingernägel. Irgendwann winkt mir die Seniorin, wir sollen folgen. Schwupp die Treppe hoch zur Waschmaschine. Einige Gesten zur Funktion und wir Starten das Gerät. Nun gehen wir los zur Bushaltestelle. Eigentlich wollen wir Billette für übermorgen nach Gjirokaster kaufen. Der Herr am Schalter informiert höflich, dass diese erst am Abfahrtstag gekauft werden können 💁🏽‍♀️💁🏽‍♀️. Nun soll ein Mittagessen her, wir kommen an der Vila Bajrami 45 vorbei, treten da direkt ein und essen traditionelles,  Essen, Tzatziki und Spinat-Burek. Dann wieder retour hoch zur Unterkunft. Die Waschmaschine macht keine Anstalten für die Beendigung des Programms, so warten wir. Mittlerweile findet Flo heraus, wie das Busticket auch online gebucht werden kann (auf travel.gjirafa). Die Wäsche dreht noch immer Runden in der Trommel und unsere Geduld neigt sich dem Ende zu. Flo wechselt kurzer Hand das Programm und 15min später hängen die Kleider am Wäscheständer. Nun laufen wir zur Velovermietung [ich habe bereits zuvor per Whatsapp Kontakt aufgenommen, die erste angefragte Velovermietung mit E-Velos hat dauerhaft geschlossen, wie mir geantwortet wurde, diese hier hat nur normale Velos, Anm. v. FlO]. Diese gehört zu einem Restaurant. Wir sollen warten, die zuständige Person komme umgehend. Wir warten und ich bin schon wieder tropfnass. Wir wollen die Fahrräder für morgen, wir bemerken aber schnell, dass wir diese direkt mitnehmen sollen. Eine kurze Probefahrt, Sattelhöhe einstellen, pumpen, Helme fassen und bezahlen (20€ für 2 Velos). Uns werden noch einige Tipps zur Verkehrsführung mitgegeben und wir sollen das Hupen nicht beachten und nicht erschrecken. Ich habe einen langen Rock an und keine Lust das Velo nun den ganzen Abend mitzunehmen. Also knote ich den Rock hoch und äussere bestimmt, dass die Velos zur Unterkunft gebracht werden. 🥵💦🥵💦🥵. Oben angekommen tropfe ich wieder vor mich hin und schaue, dass Flo die Velos in den zweiten Stock trägt. Diese sollen auf dem Balkon des Zimmers übernachten. Jetzt wieder runter zum Meer👣👣👣👣. Wir schlendern der Promenade entlang und setzen uns am Ende in ein Restaurant. Beim Empfang wird uns direkt gesagt, dass einzig Bargeld entgegen genommen werde. Wir schlürfen am Schatten unsere Limos und beobachten die Ankunft von Gästen, welche bald ein Party Schiff besteigen. Transparente Hosen scheinen bei den weiblichen Gästen „in“ zu sein. Vom Schiff dröhnt laut Musik. Wir bezahlen, setzen uns an den Strand und geniessen die Abendsonne, spielen UNO. Die Partien gewinne ich mit 2:1. Der Hunger macht sich bemerkbar und wir suchen unweit ein Restaurant auf, das Boulevard 90′. Sehr fein speisen wir mit Blick aufs Meer und einem feinen Glas weissem Hauswein [und ein leckeres albanisches Dessert: Trileçe, Anm. v. FlO]. In der heissen Dunkelheit laufen wir langsam retour zur Unterkunft. Einen Halt beim Riesenrad [im hiesigen Lunapark, a-pros-pos Lunapark, weshalb heissen die so? Die Frage ist immer noch offen, ich warte auf Aufklärung 😂, Anm. v. FlO] legen wir ein und fahren drei Runden auf goldenen Sitzen. Abenteuerlich 😲, das Riesenrad knarrt, beim zweiten Blick sehen wir rostige Schrauben und wir fragen uns ob dieses einen TÜV-Test bestehen würde. Gesteuert wird das 🎡 per Fernsteuerung. Der Herr lächelt uns beim Passieren jeweils zu, alle Lämpchen leuchten Grün und so hoffen wir es ist alles im grünen Bereich. Nun ist gut für heute. Einmal mehr laufen wir den Hügel hoch, kaufen unterwegs noch Getränke ein und stellen uns in der Unterkunft unter die Dusche. Ich wickle mich in die Decke, damit Flo bei angestellter Klima schlafen darf.


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