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01.09.2025 | Ancona – Milano – Zuhause: Die Ferienreise geht zu Ende…


Früh geht der Wecker, wir haben diesen gestellt um auf dem Deck den Sonnenaufgang zu beobachten. Wir besorgen uns Kaffee und setzen uns auf die bereitgestellten Stühle. Kraftvoll geht die Sonne über dem Meer auf – der Anblick ist wunderbar. Eine Weile gehen wir noch auf dem Deck umher und schon kommt die Durchsage, dass die Kabinen geräumt werden müssen. Wir laufen zurück, holen die Rucksäcke und gehen wieder aufs Deck, um die Hafeneinfahrt in Ancona zu sehen. Nun sind wir in Italien. Die Ankunftszeit ist 7.00h und die Stadt schläft noch (eine Weile). Wir laufen der Strasse entlang an den Bahnhof in der Hoffnung, da die Rucksäcke für einige Stunden irgendwo deponieren zu können. Im Bahnhof gibt es weder Lockers noch ein einigermassen gemütliches Kaffee. So verlassen wir diesen wieder, gehen über die Strasse und trinken den Kaffee in der noch leeren Caffetteria Fumo di Moka. Wir erkunden uns nach einem Ort, an welchem wir die Rucksäcke deponieren können und er empfiehlt uns im Hotel nebenan nachzufragen. Im Hotel Fortuna können wir Rucksäcke für ein kleines Entgelt deponieren. Froh, die schwere Last nun losgeworden zu sein, beginnen wir mit unserem Spaziergang durch Ancona. Wir laufen durch die Gassen – die Stadt schläft noch immer. Wir spüren den italienischen Charme ein wenig, trotzdem scheint es, als hätte die Stadt ihre Glanzzeit hinter sich gelassen. Eigentlich suchen wir einen Einkaufsladen um für die Zugfahrt nach Hause einzukaufen, aber wir werden ewig nicht fündig. Nach ein wenig herumirren, werden wir fündig. Es dauert nun einzig noch einen Moment, bis wir den Eingang finden. Da wir noch Zeit haben, trinken wir im Joy Caffè einen super feinen Kaffee. Auf dem Rückweg zum Bahnhof sehen wir noch eine Pasticceria (Panificio Elisabetta) und kaufen die Besten Cannoli ever. Am Bahnhof warten wir noch einen Moment bevor der Frecciarossa einfährt mit welchem wir bis nach Mailand fahren. Das Abteil ist bis auf den letzten Platz besetzt (trotz der gebuchten 1. Klasse), ich bin entspannt, da ich weiss, dass die Sitzplätze reserviert sind. Wir sitzen auf der Seite des Meeres und haben Blick auf die Adria und die Badestrände. Als wir an Rimini vorbeifahren kommen mir Erinnerungen aus meinen Jugendferien hoch 😇. In Mailand klappt das Umsteigen zügig und wir fahren über Arth Goldau und Luzern nach Hause. Der Himmel ist bedeckt und wir hoffen noch im trockenen ganz nach Hause zu kommen. Dieses mal hatten wir das Wetterglück nicht auf unserer Seite. Die Regenschleuse öffnet sich kaum steigen wir aus dem Bus, wir kommen klitschnass in der Wohnung an 🌧️. Jä nu, denken wir, dafür hatten wir ja herrliches Wetter auf fast der gesamten Reise.


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