Wir starten den Tag mit einem kleinen Frühstück im Zimmer und profitieren vom Snack- und Kaffeeautomaten, welche sich direkt neben unserem Zimmer befinden. Die anschliessende Packzeit hält sich nach einer Nacht noch in Grenzen. Nachdem uns ein herrlicher Sommertag begrüsst hat gehen wir in mehrere kleinen Etappen zum Einstiegsbahnhof des Optima Express . Unser erster Halt führt uns direkt ins Brauhaus 😍 zum Villacher Brauhof. Ich will nochmal Schnitzel essen – mein Lieblingsessen seit früher Kindheit. Dank der frühen Ankunft gibt es für uns einen passenden Tisch am Schatten mit genügend Platz um unsere Rücksäcke zu platzieren. Wir werden super nett bedient und starten mit einem Bier. Bei der Bestellung lässt sich Flo erklären was er mit der Mahlzeit „gegrandelte Kärntner Kasnudeln“ erwarten könne. Die Erklärung scheint zu überzeugen – Flo bestellt dies und ich eben Schnitzel. Die Mahlzeiten schmecken hervorragend. Während wir speisen füllt sich der Biergarten zunehmend, Schattenplätze werden rar. Wir geniessen unseren Platz, beobachten die Menge und das süsse „Roböterli“, welches die Servicefachkräfte beim Abräumen unterstützt und stetig seine Runden dreht. Für das Dessert will Flo OHNE WENN UND ABER nochmal zu MU. So stellen wir uns ein zweites Mal eine Eiskreation zusammen und essen diese zufrieden im Schatten einer Kirche. Genügend gesättigt spazieren wir nun in Richtung Hauptbahnhof um für die lange Zugreise einzukaufen. Nach den Einkäufen ist es noch etwas zu früh um direkt zum Einsteigebahnhof zu gehen und wir bleiben einen Moment im Vorpark des Ladens und ordnen unsere Einkäufe. Schwerbepackt nehmen wir für eine Teilstrecke den Bus und laufen die restlichen Meter bis zum Optima Express. Schnell suche ich für uns Schattenplätze, da wir noch einige Stunden auf den Einstieg und die Abfahrt des Zuges warten müssen. Alle Formalitäten werden von Flo erledigt, ich „bewahre“ den Schattenplatz und lese. Die Wartezeit vergeht schneller als Gedacht. Mit lesen, plaudern und dem Beobachten der Umgebung vergeht die Zeit wie im Flug. Flöli beobachtet interessiert die Verladung der Autos😉. Aufgrund eines langes Staus irgendwo auf einer Zufahrtsautobahn treffen mehrere Reisende ein, nachdem die Autoverladewagen bereits verschlossen waren. Ein Verladewagen wird für die verspäteten Autos nochmal geöffnet. Trotz dieser Aktion fahren die Liegewagen pünktlich ein. Beim Einsteigen wird uns vor Augen geführt wie viele Personen mit dem Zug mitfahren werden. Der Weg zum Perron gleicht einer Völkerwanderung. Gemeinsam besteigen wir den Zug und beginnen uns in unserem Abteil einzurichten. Mittlerweile ist es ungefähr 18h. Aus dem Fenster beobachten wir die letzten Rangierarbeiten bevor der Zug dann relativ pünktlich Villach verlässt und den Weg Richtung Edirne in Angriff nimmt. Wir freuen uns sehr auf die bevorstehenden Zug Stunden – da wissen wir noch nicht wie viele es am Ende sein werden….


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