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18. Juni 2026 | Start in unsere Ferien…


Es ist so weit, der Countdown steht auf Null, unsere Reise beginnt. Pünktlich um 12.20 Uhr stehen wir an der Bushaltestelle (eigentlich fast 10 Minuten früher 😉). Mit dem Bus zum Bahnhof Stans, von da geht’s mit dem Globi-Express nach Luzern weiter. Da haben wir fast eine halbe Stunde, das reicht für ein Take Away Cafe freddo vom Bachmann. So ausgerüstet geht’s in den Zug der SOB nach Arth-Goldau. Kurz darauf erreichen wir Arth-Goldau und haben erneut rund 30 Minuten Aufenthalt. Langsam haben wir etwas Hunger und es ist warm… Unser Zug fährt pünktlich ein und wir nehmen auf unseren reservierten Plätzen Platz.

Endlich essen 😋 Der Zug fährt, bis Chiasso problemlos, in Chiasso gibt es, aufgrund der Grenzkontrolle, rund 10 Minuten Verspätung. Diese holen wir bis Milano nicht mehr auf, aber wir haben ausreichend Zeit. Um ca. 17 Uhr steigen wir in Milano aus.

Wir verlassen den Ticketbereich des Bahnhofs und dann auch den Bahnhof selbst, gehen auf den Vorplatz und spazieren einmal um den Bahnhof herum. Wir halten nach einem Supermarkt ausschau, um unseren Wasservorrat für den Nachtzug aufzustocken. Doch wir finden nichts dergleichen in der Nähe. Auch im Bahnhof schauen wir uns etwas um, ausser Take Away Ständen, Restaurants und sonstigen Shoppinggelegenheiten (sogar ein Legami-Store), nichts für Proviant. Also erwerben wir in einem Juice-Shop Wasser und Chips für das heutige WM-Schweiz-Match. Danach suchen wir ein Restaurant mit Blick auf die Geleise auf, die Roadhouse Meatery. Kein kulinarisches Highlight, aber sättigend. Danach soll es noch Kaffee und Glacé sein, aber anderswo. Es ist kurz vor 19 Uhr, unser Nachtzug startet erst um 21.15 Uhr. Im Mignon gönnen wir uns ein kleines Dessert (Denise ein Schokoeis, ich ein Pistacchioeis) und einen Espresso. Ich prüfe immer wieder die Abfahrtstafel auf dem Handy, um zu erahnen, auf welchem Gleis unser Zug möglicherweise dann fährt. Bald entdecke ich einen InterCity notte nach Lecce, Abfahrt um 19.45 Uhr, gleiche Destination, aber früher wie unserer. Gleis ist noch nicht bekannt. Ich schaue nochmals die Verbindungen nach, zu unserer Abfahrtszeit fährt gar kein Zug… Ich prüfe nochmals das Mail, welches vor längerer Zeit gekommen ist… Ah ja, da steht eine frühere Abfahrtszeit drin, nicht 21. 15 Uhr sonder 19.45 Uhr. Es ist jetzt 19.13 Uhr, wir haben die Eisbecher leer und ich sage Denise, dass unser Zug schon etwas früher fährt, genauer gesagt in einer halben Stunde. Wir satteln also unsere Rucksäcke, begeben uns zum Einlass für den Bereich mit Ticket und sind da schnell durch. Dann stehen wir, mit vielen anderen vor einer Anzeigetafel und warten. Diverse Perrons sind bereits bekannt gegeben, bei unserem Zug noch nicht. 19.25 Uhr, kein Perron. 19.30 Uhr, kein Perron. 19.35 Uhr, immer noch kein Perron. 19.40 Uhr, endlich, unser Perron ist die 13, direkt hinter uns. Also laufen wir los, mit zahlreichen anderen und steigen dann rechtszeitig in den Wagen 3 ein und beziehen unser Abteil. Es ist noch nicht 19.45 Uhr und wir sitzen im Zug.

So gegen 20 Uhr fährt der Zug dann los. Wir beginnen uns langam einzurichten, erhalten Reisepakete mit Zahbürsten, Zahnpasta, Schlafmaske und Seife, Wasser, je eine 0.5 und 0.25 L Flasche und werden als Reisende registriert, Frühstücksbestellung aufgenommen. Bald stehen wir in Lodi. 20.30 Uhr immer noch in Lodi. 21.00 Uhr, immer noch in Lodi. Ich habe mittlerweile mein Schweiz-Shirt übergesterieft, auf dem Handy läuft das Spiel Schweiz-Bosnien. Wir stehen immer noch in Lodi. Irgendwann, wahrscheinlich schon Halbzeit, geht es kurz weiter, nicht lange und wir stehen wieder. Nicht mehr in Lodi, aber auch nicht viel weiter. Ähnlich schleppend läuft die erste Halbzeit bei den Schweizern. Während die Schweiz in der 2. Halbzeit etwas mehr Schwung aufnimmt und es gegen Ende doch noch gelingt, die Partie mit 4:1 für sich zu entscheiden, steht der Zug eher schwunglos in der, mittlerweile finsteren, Landschaft. Mit rund 2.5 Stunden Verspätung erreichen wir dann den ersten Halt, Piacenza. Ich erhalte eine Mail von Trenitalia, Fahrleitungsstörung. Nach Piacenza fahren wir zügiger. Wir legen uns schlafen und verbingen eine ruhige Nacht.


Ein Kommentar zu „18. Juni 2026 | Start in unsere Ferien…“

  1. Avatar von Michele Shorter
    Michele Shorter

    Hey ier zwei, d‘Italiäner sind ja nid grad bekannt für ihri Züge…, drum „nessun problema“!
    Ich drücke üch Düme, dass die witeri Reis es bitzli pünktlicher verlauft oder ier eifach üchi Glassenheit chönd bhalte!
    Ganz liebi Grüess und gniessids, Michèle

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