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25. Juni 2026 | Gjirokastër im Gewitterregen


Zeitlich eher früh starten wir in den Tag, essen im Restaurant der Unterkunft Frühstück, packen alle 7 Sachen zusammen und laufen zum Nahen Busbahnhof. Da erhalten wir für das online Ticket eines aus Papier mit zwei zugeteilten Sitzplätzen. Bis zur Busabfahrt dauert es noch eine Weile, wir warten im Schatten. Kurz vor Abfahrt reihen wir uns in die Warteschlange ein und steigen in den Bus. 😤 unsere Sitzplätze sind bereits von zwei jungen Tourist_innen besetzt, was mir überhaupt nicht gefällt. Flo setzt sich kurzerhand in eine andere Sitzreihe und meint, wir sollen warten – das kläre sich schon. Der Bus wird voller und wir beobachten das wiederholte Umsitzen von Passagieren. Irgendwann kramen dann auch die zwei Damen, welche auf unseren Plätzen sitzen, ihre Tickets aus der Tasche und schauen über die Schulter zu den Plätzen, welche wir belegen. Ich beschliesse den Damen zu sagen, dass sie grundsätzlich auf unseren Plätzen sitzen und wir wohl auf ihren. So passt ja alles. Flo lächelt und meint – eben, es klärt sich. Kurz vor 10h, der Bus ist Abfahrtbereit, aber wir warten noch auf einige jungen Damen… hübsch herausgeputzt bis zur Fingerspitze. Für die zeitlich knapp eingetroffenen gibt es dann aber nur noch Stehplätze im Gang. So stehen sie da ‚instagramable‘ bis sie ca. 45min. später bei der Blue Eye aussteigen. Mit ihnen viele weitere Passagiere. Der Busfahrer wirkt sehr aufmerksam, er weckt einen jungen Reisenden, welcher mit Earpods im Ohr tief schläft. Wo seine Reise denn hingehe, Blue Eye äussert dieser, der Busfahrer meint ok und fährt samt ihm wieder los Richtung Gjirokastër…🤷🏽‍♀️. Der Bus nimmt wieder Fahrt auf und schlängelt sich die Passstrasse hoch und wieder runter, bis zur Station Gjirokastër. Da steigen alle verbliebenen Passagiere aus. Ob der Junge Herr sein ‚blue eye‘ noch finden wird?? Den Berg hoch nehmen wir ein Taxi, dieses findet uns schneller, als wir uns orientieren können 🚖. Die Unterkunft ist schnell gefunden und wir können direkt ins Zimmer. Heute sind wir in einem Gästezimmer (Flora’s Guetshouse ‚The Fir Gate‘) . Einfach, aber für eine Nacht absolut ausreichend. Auf dem Sitztplatz serviert uns die Gastgeberin einen türkischen Kaffee und stellt uns ihre Tochter und ihren Neffen vor. Sie wirkt sehr stolz und sehr sehr herzlich. Kurz kommen wir mit den weiteren Gästen ins Gespräch – auch aus der Schweiz. Nach dem Schwatz machen wir uns auf zur Besichtigung der Stadt aus Stein und Mittagessen. Die ☀️ brennt erneut ohne Erbarmen. Wir setzen uns in ein traditionelles Restaurant, welches über einen Gartensitzplatz unter dichten beblätterten Bäumen verfügt (Restaurant Kujtimi). Wir essen vorzüglich und geniessen dazu ein kühles, lokales 🍺. Wir schlendern durch einige Gassen, den hübschen Bazar und besichtigen spontan einen Atombunker aus der diktatorischen Zeit Albaniens. Die Führung ist spannend, wir erhalten prägnante Informationen und geniessen die kühle Temperatur in den Gängen. Wieder draussen… drei Schritte 💦💦. Wir essen ein frozen Joghurt in der FroYo Box, ich kaufe meinen Magneten und bin eigentlich parat, retour zur Unterkunft zu gehen um etwas zu Ruhen. Unterdessen ziehen immer dunkler werdende Wolken auf und wir entscheiden, besser jetzt noch zum Museum zu laufen. 🫣 Steil den 🛘 hoch auf unterschiedlich hohen ‚Bsetzisteinen‘. Anstrengend das. Kurz bevor wir oben ankommen, setzt der Regen ein. Zügig gehen wir zum Zekate-Haus und beobachten, wie viele Katzen und Kätzchen gefüttert werden. Bei der Besichtigung des traditionellen Hauses sind wir fast alleine. So gehen wir langsam über die Stockwerke. Derweil gewittert es draussen und starker Regen hat eingesetzt. Wir geniessen die Wetter-Stimmung auf dem obersten Balkon des Hauses und überlegen, ob wir warten, bis das Gewitter vorbei zieht oder retour zur Unterkunft laufen sollen. Wir entscheiden uns für das zweite und laufen los. Durch den Regen und das immer näher kommende weitere Gewitter.  Wir sehen mehrere klare Blitze, schon schön, nur beobachte ich dies lieber aus dem sicheren Innern. Ganz, ganz schnell trippeln meine Beine zur Unterkunft. Nass kommen wir im Zimmer an, duschen, ruhen und geniessen das Geräusch des Gewitters. Der Regen kommt und geht und just als wir zum zNacht essen wollen, setzt dieser wieder stark ein. So warten wir auf der Veranda, suchen uns das näher gelegene Restaurant ‚Taverna Kuka‚ aus und gehen ausgerüstet mit Pellerinen los, als der Regen nachlässt. Einmal mehr speisen wir sehr fein [und auch der Hauswein (weiss) ist sehr gut und schmeckt sogar mir, Anm. v. FlO]. Während der Essenszeit beruhigt sich dann auch das Wetter und so spazieren wir nach dem essen durch die nächtliche Stimmung auf dem Bazar bevor wir müde ins Bett fallen.


Ein Kommentar zu „25. Juni 2026 | Gjirokastër im Gewitterregen“

  1. Avatar von Si
    Si

    Dieser Ort ist sehr schön, wunderschöne Natur und sehr beeindruckende schöne Steinhäuser und eure Texte und Bilder sind interessant die Energie von den Orten ist spürbar…

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