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6. Juli 2026 | Vom Berg ans Meer, letzter Transfer und letzte Station in Albanien: Durrës


Wir erwachen mit dem Wahrnehmen diverser Tiergeräusche. Hunde bellen, Hühner gackern, Hähne krähen ein Esel ruft Y-aa. 😀🐕🫏🐔🐓.  Etwas zügig müssen wir aufstehen, Frühstück gibt es für eine Stunde von 8h – 9h. Flo begrüsst seine Errungenschaft von gestern (eine miauende Katze) und kurze Zeit später faucht es vor der Tür von unserem Häuschen. Beide erschrecken wir und überlegen was für ein weiteres wildes Tier das sein könnte. Ich schaue vorsichtig aus dem Fenster und da steht eine Katze 🐈 in Angriffsposition😂.  Diese hat wohl gerade ihre schwachen 5 Minuten, knallt kurze Zeit später noch gegen die Eingangstür bevor sie sich irgendwie auf dem Baum verkeilt. Amüsiert gehen wir auf die Terrasse und geniessen einmal mehr ein landestypisches Frühstück. Dabei geniessen wir nochmals die Aussicht. Wir checken aus und laufen zur Bushaltestelle etwas weiter unten im Dorf. So auf halben Weg müssen wir einen Stopp in einem Restaurant einlegen. Die Frühstückgetränke drücken auf die Blase (öffentliche Toiletten haben wir auf der gesamten bisherigen Reise sehr wenige gesehen, daher: WC gleich Restaurantbesuch). Weiter geht’s nun. Der Buschauffeur informiert ’no Bus to Durres, kruje to fushe kruje, Change to Durres‘. Einen Kofferraum für das Gepäck scheint es nicht zu geben. So hieven wir die Rucksäcke in den engen Bus und setzen uns in die hinterste Reihe. Wir hoffen, so den anderen Passagiere am wenigsten in den Weg zu kommen. Das kleine Büssli füllt und füllt sich. Wir machen Platz, setzen uns je an ein Fenster und nehmen die Rucksäcke auf den Schoss. So ‚eingeklemmt‘ fahren wir die Kurven runter nach Fushe Kruje bis der Buschauffeur informiert ‚finish‘. [Unterwegs steigt noch eine deutschsprachige Familie ein, sie stehen im anfangs im Bus, bis einige Einheime aussteigen und ältere Männer ihnen teils den Platz anbieten und selbst stehen. Auch diese Familie scheint etwas konfus im Bus zu sein, die Tochter fragt den Vater einmal, „wohin fahren wir jetzt“ , worauf der Vater halblachend antwortet: „keine Ahnung“, Anm. v. FlO]. Wir steigen aus, schweissgebadet und machen uns auf die Suche nach dem Bus nach Durres. So recht fündig werden wir nicht 🤔. Im Kolonnenverkehr sieht Flo plötzlich ein Bus, angeschrieben mit Durres. Er geht zum Chauffeur, dieser öffnet uns im Kolonnenverkehr die Tür und gestikuliert, das wir einsteigen können. [Ich frage zuerst „Durrës?“, er schüttelt den Kopf, wir wiederholen das 2x, er öffnet die Tür, wir steigen ein. Stimmt, in Albanien heisst Kopfschütteln oftmals ja, anders als bei uns… Anm. v. FlO]. So fahren wir mit zur offiziellen Haltestelle nach Durres [hier wartet auch die deutsche Familie von vorhin bereits, dank ihren Fragen kennen wir nun auch den Preis (200 Lek p. P.) und die Abfahrtszeit (12 Uhr), wir bemühen uns, unsere Rucksäcke irgendwie platzsparend unterzubringen, da deutet der Chauffeur an, sie nach hinten zu bringen, ich lade sie in den mässig geräumigen Kofferraum und die deutsche Familie folgt sogleich mit diversen Taschen, Anm. v. FlO] 😁. Ungefähr um 12 Uhr fährt der Bus los. Eine angenehme Fahrt (im Bus wird es nicht ganz sooo heiss), trotz Stau. Angekommen in Durres laufen wir zügig los zur Unterkunft ‚Hotel Deti‚. Mit einer gelaufenen Schlaufe kommen wir schweissgebadet an. Wir werden bereits erwartet und ins Zimmer im obersten Stockwerk geführt 😀. Meerblick mit Terasse – wunderbar. Ich bin einmal mehr völlig überhitzt und muss einen Moment ruhen und mich runter kühlen, bevor wir zum späten Mittagessen gehen. Dieses nehmen wir im Restaurant Virginia an der Standpromenade ein. Auf dem Rückweg kaufen wir Getränke. Dann geht’s ab ins Meer für den Abendschwumm in der Adria [es ist etwas kalt, so dass ich heute besonders lange habe, bis ich es ganz ins Wasser schaffe 🥶🥶🥶, Anm. v. FlO]. Der Strand liegt direkt vor dem Hotel und so können wir nach der Abkühlung die Abendsonne in den Liegestühlen auf der Terrasse geniessen. Zum Abendessen laufen wir entlang der Promenade und suchen nach einem Restaurant, welches mal etwas anderes als Pizza, Pasta und Seafood anbietet. Auf der Suche wird Flo kurzzeitig zur Diva, als ein Restaurant Promoter mit ihm diskutieren will, weshalb er kein Fleisch esse und überhaupt 😅💃🏽 [ich sehe das anders… Ich war nur klar und deutlich, keine Diva 😤🤬, Anm. v. FlO]. Wir gehen weiter und werden dann im Restaurant Illyria – Hotel Adriatik doch fündig. Hungrig essen wir, schauen dazu den ⚽ WM Match Spanien – Portugal (welcher von Spanien gewonnen wird) und spazieren retour zum Hotel. Kaum im Bett zeigt die Uhr nach Mitternacht und ich schlafe an meinem Geburtstag 🎂 ein.

[Happy Birthday, Denise 🥳🎉💐🍀🥂🍾🎂, Anm. v. FlO].


2 Kommentare zu „6. Juli 2026 | Vom Berg ans Meer, letzter Transfer und letzte Station in Albanien: Durrës“

  1. Avatar von Simone
    Simone

    Tönt abenteuerlich spannend eure Ausflüge mit Bussen, so schöne Gewässer und die Bucht vom Vortag auch traumhaft schön….
    Und immer voll Sommer, habt ihr nie ein Gewitter erlebt?
    Konnte nach einem Handy Wechsel euch erst jetzt wieder auf eurer Reise folgen…
    Danke für die herrlichen Texte zur Info und zum schmunzeln…

    1. Avatar von Denise
      Denise

      😀
      In Saranda haben wir Gewitter beobachtet und in Gjirokaster ein Sommergewitter erlebt.

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